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Leider ist unser geliebter Pepe viel zu früh von uns gegangen.
Wir belassen diese Seite zu seinem Gedenken.
 
Steckbrief:
 
Name:   Urros de la vallee du Bois dore
Rufname:   Pepe
Rasse:   Pyrenäen Berghund  FCI:   137
Geburtsdatum:   14.04.2003
Verstorben:   21.06.2010
Augen:   braun
Fell:   weiss
Schulterhöhe:   84cm
Gewicht:   85kg
Beruf:   Wach- und Hirtenhund
Lieblingsessen:   Leisten-Fleisch, Pansen
Lieblingsgetränk:   Regenwasser
Hobbys:   Leute erschrecken / mit Lilly balgen
 
 
 
 
Rassenbeschreibung:
 
In den Pyrenäen sind seit eh und je zwei Hunderassen beheimatet, die sich in ihrer Arbeit ergänzen: Der kleine Schäferhund (Berger des Pyrénées), unermüdlicher Helfer des Schäfers, welcher heute noch das Vieh treibt, die Herden zusammenhält und führt, und der große, weiße Berghund (Montagne des Pyrénées), der seinen Dienst als unbestechlicher Wach- und Schutzhund versieht. Der "Montagne" – wie dieser Hund auch kurz genannt wird – trägt in seinen Bergen den Kosenamen "Patou".
 
Man glaubt, dass der Pyrenäen-Berghund von der Tibet-Dogge abstammt. Jedenfalls scheint festzustehen, dass sein Ursprung nicht in Europa liegt, da man ihn in den Einlagerungen der Bronzezeit nicht gefunden hat. Obwohl es nicht an Mutmaßungen mangelt, bleibt sowohl sein Weg aus dem asiatischen Raum in die Pyrenäen als auch die Wandlung der ursprünglichen fahlroten, braunen oder schwarzen Fellfarbe hin zum weißen Pelz sein Geheimnis.
 
Auf Stichen aus dem 14. Jahrhundert zeigen die dargestellten Hunde einen braunen Kopf und einen breiten, braunen Mantel. Im Laufe der Jahrhunderte verschwand dieser Mantel und die braune Farbe hellte sich zu grauen, dachsfarbenen, orangen oder blassgelben Flecken auf, die vornehmlich am Kopf, beim Rutenansatz und vereinzelt auf dem Rumpf erscheinen.
 
Seit Anbeginn der Schafhaltung in den Pyrenäen wurde der "Montagne" zum Schutz der Herden und der Schäfer vor Wölfen, Bären und vagabundierenden Räuberbanden beigezogen. Die Nacht verbrachte Patou auf einem erhöhten Liegeplatz, der ihm die Überwachung der ganzen Umgebung ermöglichte. Oft schien er zu schlafen, den Kopf auf seine Pfoten gebettet, doch nahm er jederzeit alles wahr, was bei seiner Herde geschah. Erkannte er eine Gefahr, warnte er den Schäfer mit seiner tiefen, kräftigen Stimme. Die Kehle durch ein breites, stachelbewehrtes Halsband geschützt, bekämpfte der "Montagne" nötigenfalls jeden Eindringling, der seine Herde bedrohte. Weder durch Schmeicheln noch mit Leckerbissen konnte er bestochen werden, und durch sein Größe sowie seine bemerkenswerte Kraft und Gewandtheit begünstigt, war dieser Hund seinen Feinden ein furchtbarer Gegner.
 
Dokumente aus dem 14. und 15. Jahrhundert belegen, dass die Vorzüge des Pyrenäen-Berghundes – feiner Geruchsinn, ausgeglichener Charakter, bewundernswerter Eifer in der Erfüllung der ihm übertragenen Bewachungsaufgaben, unerschütterliche Treue zu seinem Meister – auch vom pyrenäischen Adel geschätzt wurden. Die Grafen von Foix ließen ihre Schlösser durch diesen unerschrockenen Wächter schützen. Schließlich brachte ihn die Freundschaft des französischen Kronprinzen im Jahre 1675 an den Königshof nach Paris. Fortan wollte jedermann, der was auf sich hielt und ein Schloss oder einen Landsitz mit einem schönen Park besaß, diesen treuen Kameraden um sich wissen.
 
Charmanter Begleiter und aufmerksamer Wächter; diese zweifache Aufgabe erfüllt der "Montagne" nun schon seit Jahrhunderten aufs Vortrefflichste.
 
Doch der Rückgang von Wölfen und Bären in den Pyrenäen hatte seine Auswirkungen auf den Bestand des Pyrenäen-Berghundes. Dazu kam eine übermäßige Ausfuhr von Welpen und Junghunden in den Norden Frankreichs, nach Belgien und Großbritannien. Die Ereignisse des 1. Weltkrieges führten schließlich zu einer ernsthaften Gefährdung dieser Hunderasse.
 
Trotz seiner wechselvollen Geschichte blieb sein ursprünglicher Charakter erhalten. Bei der Bewachung von Haus und Hof besticht er durch seinen, mit einem untrüglichen Instinkt für die Gefahr gepaarten Mut. In den Pyrenäen war es für die Erfüllung seiner Aufgaben unbedingt notwendig, gegenüber Fremdem ein gewisses Misstrauen zu zeigen. Seine Zurückhaltung bei der Begegnung mit unbekannten Personen oder Sachen darf deshalb nicht als Angst fehlgedeutet werden. Wenn der Pyrenäen-Berghund in Begleitung seines Meisters auf Fremde trifft, verhält er sich gleichgültig, manchmal auch in fast beleidigendem Masse zurückhaltend. Eindringlinge weist er – nachts sogar mit entschiedener Schärfe – zurück; Freunde hingegen begrüßt er fröhlich jaulend und mit herzlichen Liebkosungen.
 
Dem Pyrenäen-Berghund wurde immer schon große Verantwortung übertragen. Seine Aufgaben erfüllt er weitgehend selbstständig, wobei sein Eifer manchmal an Eigensinn grenzt. Er braucht einen Meister mit großer, natürlicher Autorität, der ihn mit Bestimmtheit, ohne jemals grob zu sein, anleitet. Es ist sehr wichtig, dass dieser Hund eine angemessene Erziehung genießt.
 
Sein sanfter Ausdruck und sein langhaariges, weißes Fell erwecken beim geneigten Betrachter Sympathie. Es kommt öfter vor, dass man bei einem Spaziergang von Passanten um Auskünfte über diesen prächtigen Hund gebeten wird.
 
In erster Linie betreffen diese Fragen die Pflege seines strahlend weißen Pelzes. Da die Haartracht des "Montagne" den Schmutz kaum annimmt, erfordert dessen Pflege im Vergleich mit anderen Hunderassen keinen größeren Aufwand. Regelmäßiges Bürsten genügt vollauf. Falls er sich tatsächlich im Schlamm gesuhlt hat, wartet man, bis sein Pelz wieder trocken ist und bürstet ihn anschließend kräftig aus.
 
Der Standard verlangt, dass der Pyrenäen-Berghund an der Hinterhand beidseitig wohlgeformte, doppelte Afterkrallen aufweist. Diese doppelten Afterkrallen gelten traditionell als Rassemerkmal und dürfen keinesfalls entfernt werden. Da sie den Boden nicht berühren, nützen sie sich nicht ab und müssen von Zeit zu Zeit gekürzt werden.
 
Was braucht nun der Pyrenäen-Berghund, um glücklich leben zu können? Zuallererst wohl die Zuneigung seines Meisters. Und obwohl bescheiden in seinen Ansprüchen, verlangt er dennoch von seinem Besitzer, dass dieser tatsächlich genügend Zeit für ihn aufwenden kann. Zudem sollte ein ausreichend großer Auslauf vorhanden sein, der durch einen Zaun gesichert ist.
 
Wer sich jedoch in Kenntnis seiner Eigenheiten und manchmal auch Sturrheiten dennoch für den Pyrenäen-Berghund entscheidet, wird von diesem noblen, treuen und intelligenten Freund nicht enttäuscht werden.
 
 
 
 
 
Unser Prachtskerl in voller Grösse an seinem ersten Geburtstag
Hier bewacht er gerade die Schafe des Nachbarn
 
 
 
Die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Hundes können sehr vielfältig sein:
 
zum Beispiel als Wächter für Haus und Hof
Pepe mit 10 Monaten
als Spielkamerad
Pepe mit 6 Monaten
als Zugmaschine
Pepe mit Sacco-Wagen im Alter von 11 Monaten
als Pony
Pepe mit 8 Monaten
als Katastrophenhund ( Wobei meistens er der Auslöser einer Katastrophe ist, ha ha )
Pepe mit 6 Monaten
als Bagger im Erdbau
Februar 2004
als Türsteher
Pepe mit 10 Monaten
als gut getarnter Lawinenhund
Februar 2004
als Polizeihund für grosse Fälle
Pepe mit 12 Monaten
als Tester für Gartenmöbel
August 2004
und zur Abschreckung von Bettlern und Hausierern
Warntafel Selfmade
aber im Grossen und Ganzen führt er doch ein Hundeleben
Dog's Life
Nahaufnahme mit 20 Monaten
Dezember 2004
Er geniesst seinen Hochsitz
April 05
Etwas müde nach operativer Entfernung
eines Fremdkörpers aus der Pfote
Juni 2005
Die Reste vom letzten Hausierer...
Sicherheitsabstand vom Knochen: min. 2 Meter
Besuch im Kindergarten
Er macht gerne den Clown vor Kindern
Das Wandern ist auch Pepe's Lust...
Auf 2200 Meter im Juli 2006
...und das Baden nach dem Wandern
unterhalb Prodalp im Juli 2007
unser Riesenbaby
Mai 2008
Er geniesst den Schnee
Februar 2009
und seine neue Behausung
Oktober 09
Nun sogar vollisoliert und
mit Chromstahl-Eindeckung
Modell: Residence Garden advanced
Bewachen der Schneehütte
Januar 2010
Schnee im März, da lacht sein Herz
März 2010
Frisch vom Coiffeur
Mai 2010
Gedenkstätte im Schatten
seiner geliebten Thuya
Juni 2010
 
Zeitungsartikel im "March-Anzeiger" vom 23.September 2005
 
So ein schönes Hundeleben
Der Pyrenäen-Berghund Pepe hat sein Revier im Bügel-West in Tuggen
Pepe gehört zu einer Hunderasse, die man eher selten in Ausserschwyz sieht.
 
*Von Caroline Ebnöther
Mit vollem Namen heisst der Hund von Jeanette und Ueli Mächler-Janser "Urros de la valle du bois dore". Da Dieser Name aber für die fünfjährige Nathalie und den zweijährigen Lukas schwer auszusprechen ist, ruft die vierköpfige Familie Ihren Pyrenäen-Berghund kurz und bündig Pepe.
"Wenn wir mit ihm spazieren gehen, werden wir regelmässig von Passanten angesprochen", sagt Ueli Mächler. Der grosse weisse Hund bietet einen imposanten Anblick. "Er weist eine Schulterhöhe von 84 Zentimetern und ein Gewicht von 65 Kilogramm auf", so Mächler.
 
Aus Frankreich
Vor zwei Jahren holte die Tuggner Familie den damals fünfmonatigen Welpen bei einer Züchterin in Frankreich. "Die Züchterin wollte vorher genau wissen, wie die Platzverhältnisse bei uns aussehen". Pepes Revier umfasst ein 3600 Quadratmeter grosses Gelände.
Von seiner Hundehütte aus hat er eine hervorragende Übersicht.
Eigentlich wird der Pyrenäen-Berghund vermehrt als Schutzhund für Schafherden eingesetzt. "Die Rasse hat sich als Beschützer der Herden vor Wölfen und Bären bewährt", erklärt Mächler. Aber da rund um den Buchberg weder Wölfe noch Bären gesichtet wurden, geniesst Pepe sein Leben als Wach- und Familienhund. "Zwar ist Pepe ein wenig eigensinnig, dafür aber sehr verantwortungsbewusst", erzählt Ueli Mächler. Als Welpe habe Pepe beispielsweise eine Stunde lang einen Frosch angebellt und wollte ihn vom Grundstück vertreiben.
 
Und wie sieht Pepes Hundeleben sonst so aus? "Bevor ich zur Arbeit gehe, flattiere ich Pepe ein wenig. Mittags nach dem Essen wird wieder flattiert und dann gibts noch ein Guzzi", so Ueli Mächler. Seine Frau ergänzt: "Wenn die Zeit morgens ausreicht, gehen die Kinder und ich mit Pepe spazieren".Dreimal pro Woche ist ein einstündiger Spaziergang mit dem Herrchen angesagt.
Den Hundewagen ziehen
Pepe hat noch ein weiteres Hobby: "Er zieht gerne und so haben wir ihn an einen Hundewagen gewöhnt". Darin können Nathalie, Lukas und Jeanette Mächler fahren. Familienvater Ueli Mächler läuft nebenher und bremst das Gefährt.
Zwischen Kindern und Hund ist die Welt auch in Ordnung, die kleine Nathalie betont: "Ich ha dä Pepe gärn".
Eine Besonderheit Pepes zeigt sich bei der Fellpflege: "Wenn ich sein Fell ausbürste, muss ich ihm meine Hand ins Maul legen. Sobald es beim Kämmen unangenehm für ihn wird, drückt er meine Hand. Somit ist für mich klar, dass ich an einer anderen Stelle weiter striegeln soll", so Ueli Mächler. Jeweils am Abend bekommt der Pyrenäen-Berghund seine Portion Futter. Diese besteht aus rund 600 Gramm rohem Fleisch und rund 400 Gramm Trockenfutter. "Dazu gibts zweimal pro Woche ein rohes Ei, das ist gut fürs Fell. Und für die Verdauung und die Abwehrkräfte mischen wir einmal pro Woche Hüttenkäse unters Futter", erklärt Pepes Herchen.
Photo by Caroline Ebnöther

Familienfoto mit Hund: Nicht nur der Pyrenäen-Berghund hat Talent fürs Posieren, auch der zweijährige Lukas und die fünfjährige Nathalie lachen gekonnt in die Kamera.
 
 
 
 
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